Stoßwellentherapie

Die Verfahrenstherapie ist eine radiale extrakorporale Stoßwellentherapie (ESTW) zur Behandlung von Schmerzen an Sehnenansätzen, von Muskel- und Gelenkschmerzen sowie von Weichteilbeschwerden.

Zu Beginn wird durch Abtasten die Schmerzregion festgestellt. Die Behandlung kann etwas unangenehm sein. Meistens sind 3 bis 6 Sitzungen erforderlich. Danach können sich spürbare Verbesserungen einstellen.

Stoßwellen sind hochenergetische Schallwellen, die von einem medizinischen Gerät erzeugt werden.

Die genaue Kenntnis der Anatomie ist die wichtigste Vorrausetzung für den Therapieerfolg.

Oft kann eine Stoßwellenbehandlung eine Operation ersparen.


Bei folgenden Krankheiten ist die Stoßwellentherapie geeignet: 

  • Kalkschulter

  • Fersensporn

  • chron. Achillessehnenbeschwerden / Fußsohlenbeschwerden

  • Daumensattelgelenksarthrose

  • Tennis-Golferellbogen

  • Tibiakantensyndrom

  • Patellaspitzensyndrom

  • schmerzhafte Sehnenentzündung am Hüftkamm

  • chron. Schmerzen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich (myofasciale Schmerzsyndrome) 

 

Es gibt nur wenige Kontraindikationen, bei denen eine Stoßwellentherapie nicht durchgeführt wird:

- Schwangerschaft
- Tumorerkrankung
- Patienten mit Gerinnungsstörungen (Marcumarpat.)
- Herzschrittmacher